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Borkenkäfer - Es ist sehr ernst! - FORSTARI-Forstdienste

Auch in diesem Jahr fallen zu wenig Niederschläge und die aktuellen Fangzahlen zeugen von einem nochmals gesteigerten Schwärmen der Borkenkäfer.



Das bedeutet für unsere heimischen Wälder zwischen Dresden und Görlitz einen weiteren in den letzten Wochen vermehrt festzustellenden Befall bislang „gesunder“ Bäume und führt zu einem erforderlichen zeitnahen Entfernen betroffener Individuen.

Auch wenn der Baum noch grün erscheint, kleinste Einbohrlöcher in der Rinde und Bohrmehl (optisch wie Kaffeemehl) am Stammfuß und in Rindenschuppen verraten den Befall und stellen das Todesurteil für den Baum.


Durch die nunmehr 3jährige Trockenheit sind die Bäume geschwächt und nicht mehr in der Lage, sich gegen einbohrende Käfer zu wehren (durch Bildung von Harztropfen).

Auch die häufigen „kleineren“ Niederschläge in den letzten Tagen und Wochen sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Pflanzen das Wasser gar nicht aufnehmen können, weil die Wurzeln zu tief liegen und Feinwurzeln zerstört sind.


Auch wenn es für den Waldbesitzer sehr bitter ist, aber für befallene Bäume gibt es keine Rettung.


Sie werden sich nicht erholen!

Wenn der Baum braun wird und die Rinde bereits abfällt, ist es schon zu spät. Käfer sind in diesem Stadium schon ausgeflogen und pflanzen sich in noch grünen Nachbarbäumen fort.


Die frisch befallenen Bäume müssen so schnell wie möglich erkannt und aus dem Bestand entnommen werden. Im Idealfall müssen sie dazu noch so schnell wie möglich aus dem Wald abtransportiert, entrindet oder begiftet werden.

Durch den in unserer Region massenhaften Anfall solcher „Kalamitätshölzer“ ist ein rascher Abtransport durch die verarbeitende Industrie nicht immer so zügig möglich wie gewünscht.



Durch die eingetretene „Corona“-Pandemie in Deutschland ist dieses Problem noch verstärkt worden – der Abfluss von Holz oder Holzendprodukten ins Ausland ist erschwert. Werke der holzverarbeitenden Industrie müssen in Kurzarbeit ihre Kapazitäten herunterschrauben und ausländische Speditionen fallen aus, so dass der Holztransport ins Werk teilweise nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet werden kann.


Vor allem Kleinprivatwaldbesitzer ist die finanzielle Angst ein nicht zu unterschätzender Faktor, der ein schnelles Handeln ausbremst. Die Angst, dass die Kosten von den zu erwartenden Erlösen nicht gedeckt werden, ist groß.


Wir können den von uns betreuten Waldbesitzern versichern, dass wir Holz absetzen und Erlöse auszahlen können, da wir mit optimaler Technik, effektiven Arbeitsverfahren und Bündelung benachbarter Waldbesitzer Erfolg versprechend gegen den Käfer ankämpfen können, denn Wald ist unsere Berufung!!!


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